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17 Großmutter bat mich eines Abends das Bündel Briefe im Kamin zu verbrennen.
von ToniSchreibt
(veröffentlicht am 08.04.2008)
Als Titel könnte man darüber schreiben
„Es war eine rauschende Ballnacht“
Alle geladenen Gäste kamen. Meinen Schwiegereltern wurde ich vorher noch vorgestellt. Sofort waren sie mir sympathisch.Und meine Abuela konnte es nicht lassen. Fürstin Gloria von Thurn und Taxis war unser Ehrengast. Wie allgemein bekannt, ist sie genau so eine bodenständige Natur wie ich. Sie lobte unser Anwesen in den höchsten Tönen.
Eine ganz besondere Überraschung wartete auf mich bei der Trauung. Der alte Pfarrer sprach sehr bewegende Worte über meine Eltern, dass sie nun endlich wieder heimgekehrt seien. ich das Erbe angetreten und einen mir ebenbürtigen Partner an meiner Seite habe.
Wieso sollten meine Eltern hier sein? Dann hob ich den Kopf und mein Blick heftete sich an zwei neue Tafeln bei den Verstorbenen Ich konnte nichts verstehen. Doch meine Großmutter lächelte mir zu. Da wusste ich, sie wollte, dass alles wieder ins rechte Licht gerückt war.
Normalerweise darf eine Braut nicht weinen, bei ihrer Trauung. Aber mir liefen die Tränen, als nämlich eine Geige ertönte mit meinem Lieblingslied. „Spatz und Spätzchen.“ Verwirrt sah ich mich um. Ein Zigeuner stand etwas abseits und seine Geige schluchzte.- „Padre“, flüsterte ich.
Nun gibt es nichts mehr viel zu erzählen. Meine Abuela fragte einmal, ob die Goldstücke gereicht haben Ich ihr erzählte, dass sie noch gut verschlossen im „Verlies“ schlummerten, und ich mit meinem Erbe renoviert hatte. Damit war sie vollständig überzeugt, dass mein heißgeliebter Vater keinen Wert auf meiner Mutter Mitgift spekuliert hatte.
Die Ahnengalerie wurde auch vervollständigt. Ein Künstler in Gran Canaria, der täuschend echte Bilder malte, nahm eine Fotographie meiner Lieben als Vorlage. Die Familien Chronik wurde erweitert, denn schließlich muss alles seine Ordnung haben.
Gibt es noch etwas zu erzählen? Ach ja, meine Eltern heirateten in Rom, bei einer ihrer Reisen. Dabei wurde ich auch getauft. Also trug ich zu Recht meinen Namen. Aber das hat alles keine Bedeutung mehr. Großmutter bat mich eines Abends das Bündel Briefe im Kamin zu verbrennen. Die Toten sollen ihre Ruhe haben.
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18 Nun habe ich die Geschichte beendet
von ToniSchreibt
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Inhaltsübersicht
Titelseite
Einführung
Romane
Ein Bündel Briefe mit ungeahnten Folgen
Vier vitale lebenslustige Menschen einfach ausgelöscht
von ToniSchreibt
Teil 2 Morgen werde ich die Briefe abgeben und dann wieder zurück fliegen
von ToniSchreibt
Teil 3 Mein Name ist Beatrice Roderiques
von ToniSchreibt
4 Dort spuckt es
von ToniSchreibt
5Jäh wurde ich aus meine Träumen gerissen
von ToniSchreibt
6 Großmutter, konnte ich nur stammeln
von ToniSchreibt
7Mathilda, bitte meine Schuhe und hole eine Laterne
von ToniSchreibt
8 Ein kluger Schachzug, das musste ich zugeben
von ToniSchreibt
9 Emanuel Cortez
von ToniSchreibt
10 Er war Innenarchitekt, gerade wie ich eben von der Uni gekommen.
von ToniSchreibt
11.Ich war eine reiche Frau.
von ToniSchreibt
12 .Teilund dort erzählte er mir die Geschichte meiner Eltern
von ToniSchreibt
13Wir machen einen Zeitsprung von zwei Jahren
von ToniSchreibt
14.Chiquilla, was wird deine Abuela dazu sagen?
von ToniSchreibt
15 Ein Spanier legt großen Wert auf die Unberührtheit seiner Braut.
von ToniSchreibt
16 „Aber Trixi, noch einmal passiert das hier in der Burg nicht mehr.
von ToniSchreibt
17 Großmutter bat mich eines Abends das Bündel Briefe im Kamin zu verbrennen.
von ToniSchreibt
18 Nun habe ich die Geschichte beendet
von ToniSchreibt
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