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14.Chiquilla, was wird deine Abuela dazu sagen?
von ToniSchreibt
(veröffentlicht am 08.04.2008)
Nur ich wurde zusehends ruheloser, irgendetwas fehlte mir. Alle anstehenden Arbeiten waren erledigt, ich fühlte mich nutzlos, ausgepowert. Eines Abends schritt ich in der Dämmerung durch „meinen Park“
Pepe hatte Großes geleistet. Morgen werde ich ihm eine Belobigung aussprechen und einen Umschlag mit einem größeren Schein geben. Er ist ein einfacher Mann und weiß diese Geste zu schätzen. Danach sollte er auf dem schnellsten Weg wieder bei seiner Elena einfinden. Beide hatten Unsummen vertelefoniert.
Er hatte zwei junge Burschen aus dem Dorf angelernt und mit dem alten Gärtner dürfte es zu schaffen sein. Na, und ich bin ja auch noch da. Die Vögel stimmten ihr Abendlied ein, die Luft war lau, die Rosen dufteten und ich fragte mich, bin ich glücklich, dass ich alles was ich mir vorgenommen habe erreicht hatte. Ich wusste was mir fehlt, aber ich ließ diesen Gedanken nicht zu. Nun gesellte sich Emanuel zu mir. „So allein, schöne Baroness“?
Und so still!“ Mir schoss das Blut bis unter die Haarwurzel. „Übermorgen werde ich abreisen, man bot mir in Wien eine gut bezahlte Arbeit an. Du siehst, mein Meisterwerk in Lindenfels bringt Früchte.
„Aber“, stotterte ich, „du kannst doch noch nicht fortgehen, du musst noch die Wirtschaftsräume reparieren.“ –
„Ach, das kann auch ein Handwerker aus dem Dorf.“ Ich wusste darauf nichts mehr zu sagen. Mein Herz klopfte zum Zerspringen und eine kleine Träne stahl sich aus meinem Auge. Vorsichtig, dass er es nicht bemerke, wischte ich mit dem Handrücken darüber. Doch ich war nicht geschickt genug. „Na, was war das eben, ich bleibe doch nicht ewig in Wien. Hin und wieder wird schon einmal ein Wochenende raus springen.“
Nun gebrauchte er den Kosename meiner Großmutter, „Kleine Trixi, es geht nicht, du bist ein reiches Burgfräulein und ich?“ -
„Ach so, du glaubst, weil ich diese Burg mein Eigen nenne, darf ich nicht glücklich sein?“ Dabei sprang ich auf und lief fort. „Trixi warte, so warte doch.“ –
„Du willst mich ja nicht, dann werde ich eben eine alte Jungfer werden.“ Behutsam nahm er mich in den Arm. „chiquilla, was wird deine Abuela dazu sagen?“ –
„Was wohl? Mein Vater war auch zuerst ein einfacher Mann.“ Jetzt biss ich mir auf die Lippen. Ich wollte nicht das Geheimnis meiner Familie preisgeben.
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15 Ein Spanier legt großen Wert auf die Unberührtheit seiner Braut.
von ToniSchreibt
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Inhaltsübersicht
Titelseite
Einführung
Romane
Ein Bündel Briefe mit ungeahnten Folgen
Vier vitale lebenslustige Menschen einfach ausgelöscht
von ToniSchreibt
Teil 2 Morgen werde ich die Briefe abgeben und dann wieder zurück fliegen
von ToniSchreibt
Teil 3 Mein Name ist Beatrice Roderiques
von ToniSchreibt
4 Dort spuckt es
von ToniSchreibt
5Jäh wurde ich aus meine Träumen gerissen
von ToniSchreibt
6 Großmutter, konnte ich nur stammeln
von ToniSchreibt
7Mathilda, bitte meine Schuhe und hole eine Laterne
von ToniSchreibt
8 Ein kluger Schachzug, das musste ich zugeben
von ToniSchreibt
9 Emanuel Cortez
von ToniSchreibt
10 Er war Innenarchitekt, gerade wie ich eben von der Uni gekommen.
von ToniSchreibt
11.Ich war eine reiche Frau.
von ToniSchreibt
12 .Teilund dort erzählte er mir die Geschichte meiner Eltern
von ToniSchreibt
13Wir machen einen Zeitsprung von zwei Jahren
von ToniSchreibt
14.Chiquilla, was wird deine Abuela dazu sagen?
von ToniSchreibt
15 Ein Spanier legt großen Wert auf die Unberührtheit seiner Braut.
von ToniSchreibt
16 „Aber Trixi, noch einmal passiert das hier in der Burg nicht mehr.
von ToniSchreibt
17 Großmutter bat mich eines Abends das Bündel Briefe im Kamin zu verbrennen.
von ToniSchreibt
18 Nun habe ich die Geschichte beendet
von ToniSchreibt
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