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9 Emanuel Cortez
von ToniSchreibt
(veröffentlicht am 10.03.2008)
Ein leichtes Zittern überfiel mich, als ich mich mir vorstellte, was auf mich zukäme, wenn ich ja sage. Aber sie setzte so große Hoffnungen in mich. Was sollte ich nur tun? Es war eine lohnenswerte Aufgabe, doch werde ich es schaffen? Ich hegte große Zweifel. Gewiss ich liebte schöne Dinge, nur hier ging es um mehr. „Mein Flugzeug geht morgen früh, Abuela, ich fahre jetzt zum Flughafen und schlafe dort, dass ich es nicht verpasse.“ Ich musste überlegen. „Auf jeden Fall komme ich wieder, ihr seid nicht allein.“ Zeit gewinnen war mein einziger Gedanke.
Derselbe Taxifahrer holte mich wieder ab. Ich fragte ihn, warum er mich nicht an das Portal gebracht habe. Verlegen lächelt er und suchte nach einer Ausrede. „Sie sehen ich lebe noch, sie Angsthase, zog ich ihn auf.“
Sonst schlief ich immer auf einem Flug, jetzt machte ich Pläne. Von der Stewardess, ließ ich mir Block und Stift bringen.
Als erstes stand oben:
Gutachter,
Architekt,
Landeszentralbank Frankfurt, weiter unten
Köchin, Mädchen, Gärtner, Putzfrauen, jetzt stand da wahllos durcheinander
Auto kaufen, wurde durchgestrichen und als erstes oben hingeschrieben
Installateur, Heizungsmonteure, Maurer, Verputzer, Schreiner. Vielleicht Dachdecker, bei jedem Beruf dachte ich nach. Kannte ich jemand, der womöglich mein Vertrauen hätte In den deutschen Gesetzen war ich auch nicht firm. Notfalls ein Rechtsbeistand. Wie wäre es den Heimatverein mit einzubinden, vielleicht einen Raum als Museum ausweisen. Erschrocken stellte ich fest, dass es schon feste Konturen annahm. Habe ich mich doch entschlossen? Diese Frage stand immer noch im Raum. Viel zu schnell war ich wieder in Gran Canaria. Hastig schrieb ich noch einen Namen dazu „Emanuel Cortez.“
Alles war auf der Finca in Ordnung und Elena freute sich, sie glaubte, ich habe ein wenig von meiner Trauer abgelegt. Sie konnte ja nicht wissen, dass eine große Aufgabe auf mich wartet. „Elena, wir laden ein zu einer Fiesta. Mindestens zwanzig Personen werden kommen.“ Ganz entsetzt schaute diese drein, „aber Beatrice que doelo“, - „ich habe Großes vor. Du wirst schon sehen.“
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10 Er war Innenarchitekt, gerade wie ich eben von der Uni gekommen.
von ToniSchreibt
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Inhaltsübersicht
Titelseite
Einführung
Romane
Ein Bündel Briefe mit ungeahnten Folgen
Vier vitale lebenslustige Menschen einfach ausgelöscht
von ToniSchreibt
Teil 2 Morgen werde ich die Briefe abgeben und dann wieder zurück fliegen
von ToniSchreibt
Teil 3 Mein Name ist Beatrice Roderiques
von ToniSchreibt
4 Dort spuckt es
von ToniSchreibt
5Jäh wurde ich aus meine Träumen gerissen
von ToniSchreibt
6 Großmutter, konnte ich nur stammeln
von ToniSchreibt
7Mathilda, bitte meine Schuhe und hole eine Laterne
von ToniSchreibt
8 Ein kluger Schachzug, das musste ich zugeben
von ToniSchreibt
9 Emanuel Cortez
von ToniSchreibt
10 Er war Innenarchitekt, gerade wie ich eben von der Uni gekommen.
von ToniSchreibt
11.Ich war eine reiche Frau.
von ToniSchreibt
12 .Teilund dort erzählte er mir die Geschichte meiner Eltern
von ToniSchreibt
13Wir machen einen Zeitsprung von zwei Jahren
von ToniSchreibt
14.Chiquilla, was wird deine Abuela dazu sagen?
von ToniSchreibt
15 Ein Spanier legt großen Wert auf die Unberührtheit seiner Braut.
von ToniSchreibt
16 „Aber Trixi, noch einmal passiert das hier in der Burg nicht mehr.
von ToniSchreibt
17 Großmutter bat mich eines Abends das Bündel Briefe im Kamin zu verbrennen.
von ToniSchreibt
18 Nun habe ich die Geschichte beendet
von ToniSchreibt
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