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5Jäh wurde ich aus meine Träumen gerissen
von ToniSchreibt
(veröffentlicht am 07.02.2008)
Teil
Verwundert schritt ich zügig aus. Hier würde ich einiges verändern, ging es mir durch den Sinn. Auf den Reisen meiner Eltern, sah ich viel von der Welt. Mein Vater war ein begnadeter Geigenvirituose. Er spielte am Anfang seiner Karriere im Orchester von Justus Frantz. Später engagierte man ihn alleine. Er war auf allen Bühnen der Welt zuhause.
Selbstverständlich reisten wir mit. Ich hatte einen Hauslehrer, der mir englisch, und französisch, beibrachte. Deutsch sprach ich mit meiner Mutter und spanisch mit meinem Vater. Wenn wir daheim waren, gab es rauschende Feste. Nicht nur Musikexperten waren eingeladen, nein die ganze Honoration der Insel war vertreten. Oft bat ich meinen Vater mein Lieblingslied zu spielen. Es hieß Spatz und Spätzchen. Man hörte richtig wie sie sich unterhielten. Leider habe ich sein Talent nicht geerbt.
Mich zog es in die Natur. Sehr früh lernte ich, die einzelnen Bäume und Blumen kennen. Daher auch mein jetziger Gedanke. Meinem Vater war meine Neigung nicht so richtig recht, aber ich hatte einfach, kein Empfinden für Musik. Gewiss ich hörte stundenlang zu, wenn er spielte, aber selbst, nein, ich konnte noch nicht mal einen Ton wiedergeben. Totales Nichts. Daher durfte ich nach einigem Zögern Betriebwirtschaft studieren. Mir war das aber nicht genug und so hing ich noch zwei Semester Gartenarchitektur dran. Endlich machte mir das Lernen richtig Spaß.
Jäh wurde ich aus meinen Träumen gerissen. Noch etwa ein hundert Schritte und ich stand vor einem trutzigen Portal. Vergebens suchte ich eine Klingel. Ein bronzener Löwenkopf bot sich zum Bemerkbarmachen an. Ich bin im Mittelalter gelandet ging es mir durch den Sinn, aber gleich darauf düste ein Jet über mich hinweg. Nach mehrmaligem Klopfen hörte ich leichte Schritte. Jemand näherte sich.
Ein kleiner Spalt wurde geöffnet und eine ziemlich unfreundliche Frauenstimme herrsche mich an. „Wir kaufen nix, verschwinden sie vom Grundstück“. Ich hatte nicht die Zeit gefunden meinen Namen zu nennen. Da muss ein Irrtum vorliegen.
Erneut klopfte ich, aber dieses Mal energischer. „Was wollen sie“, immerhin wurde ich gefragt. „Mein Name ist Beatrice Roderiques, ich möchte gerne die Frau Baronin sprechen.“ Wumm, schon knallte man mir wieder die Tür vor der Nase zu. Gerade wollte ich gehen, öffnete sie sich wieder und ungläubig fragte eine ältere Frau „Beatrice Roderiques?" Ich bejahte. "Kommen sie und warten sie bitte hier". Nun war ich schon einmal in der Burg.
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:
6 Großmutter, konnte ich nur stammeln
von ToniSchreibt
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Inhaltsübersicht
Titelseite
Einführung
Romane
Ein Bündel Briefe mit ungeahnten Folgen
Vier vitale lebenslustige Menschen einfach ausgelöscht
von ToniSchreibt
Teil 2 Morgen werde ich die Briefe abgeben und dann wieder zurück fliegen
von ToniSchreibt
Teil 3 Mein Name ist Beatrice Roderiques
von ToniSchreibt
4 Dort spuckt es
von ToniSchreibt
5Jäh wurde ich aus meine Träumen gerissen
von ToniSchreibt
6 Großmutter, konnte ich nur stammeln
von ToniSchreibt
7Mathilda, bitte meine Schuhe und hole eine Laterne
von ToniSchreibt
8 Ein kluger Schachzug, das musste ich zugeben
von ToniSchreibt
9 Emanuel Cortez
von ToniSchreibt
10 Er war Innenarchitekt, gerade wie ich eben von der Uni gekommen.
von ToniSchreibt
11.Ich war eine reiche Frau.
von ToniSchreibt
12 .Teilund dort erzählte er mir die Geschichte meiner Eltern
von ToniSchreibt
13Wir machen einen Zeitsprung von zwei Jahren
von ToniSchreibt
14.Chiquilla, was wird deine Abuela dazu sagen?
von ToniSchreibt
15 Ein Spanier legt großen Wert auf die Unberührtheit seiner Braut.
von ToniSchreibt
16 „Aber Trixi, noch einmal passiert das hier in der Burg nicht mehr.
von ToniSchreibt
17 Großmutter bat mich eines Abends das Bündel Briefe im Kamin zu verbrennen.
von ToniSchreibt
18 Nun habe ich die Geschichte beendet
von ToniSchreibt
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