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22 Es ist Dein Kind
von ToniSchreibt
(veröffentlicht am 18.12.2007)
Lass uns schlafen gehen, ich bin müde. Er arbeitet auch bei der Firma Schott aber an der Esse. Das ist ein heißer Job, so kam er jeden Abend geschafft nach Hause.
Nichts lieber als das, dachte sie. So gegen Mitternacht streichelte sie ihn und küsste ihn auf den Mund. Als sie ganz sicher war, dass er fest schlief, küsste sie jede einzelne Stelle seines Körpers und erforschte ihn.
(Das passiert nicht jeder Frau, einen total entspannten Mann, ohne Eigeninitiative.)
Sie hatte bis dahin noch keinen Mann nackt gesehen, aber sie wusste aus ihrem Aufklärungsbuch, was sie tun musste. Er war ein schöner Mensch und er gefiel ihr. Von seinem Anblick wurde sie erregt und nahm sich ihr Recht. Das blutige Tuch mit etwas Sperma wickelte sie zusammen und versteckte es ganz tief unten im Schrank. Sie überließ nichts dem Zufall. Dann legte sie sich auf den Rücken, um es dem Samen leichter zu machen in ihre Gebärmutter einzudringen.
Nun verfuhr sie so zwei Tage, das dürfte reichen, dachte sie.
Am Morgen danach war er ganz erschlagen (sie aber auch).
„Nahide, mir ist heute Nacht etwas Seltsames passiert, wir haben uns geliebt und ein Kind gezeugt. Aber das geht doch nicht, ich bin schwul, ich kann gar nicht mit Frauen.“ Sie lächelte verhalten
“Was wäre so schlimm daran, möchtest du kein Kind?“ -
„ Ja schon, aber doch nicht mit einer Frau.“
„Na wie soll denn das gehen“, lachte sie. Einen Monat später wusste sie, dass sie schwanger war. Jeden Morgen erbrach sie, und der Hunger nach sauren Gurken war offensichtlich. Von nun an schonte sie sich, hob keine schweren Sachen. Sie tat alles um das Kind zu bekommen.
Nach vier Monat sah sie etwas fülliger aus und sie hatte eine Ausstrahlung, die man nur bei werdenden Müttern vorfindet. Die Schwangerschaft machte ihr keine Probleme. Nur ihrer Mutter vertraute sie sich an. Doch wie sie zu dem Baby gekommen war, darüber sprach sie nicht.
Langsam wurde Semir misstrauisch und sprach sie darauf an. „Von wem ist das Kind? Von mir kann es nicht sein.“
„Es ist das Deinige“, erwiderte sie.
„Unmöglich davon müsste ich wissen. Wer ist der Schuft, ich schlage ihm den Schädel ein“ Das sie schuldig sein könnte, darauf kam er nicht. Es war der erste Krach in ihrer Ehe. aber Nahide sah ihn positiv. Er zeigte ihr seine Eifersucht, und das machte sie froh. Ihm allerdings war das nicht bewusst.
„Nahide, was hast du mir angetan? Hasst du mich so sehr?“ Immer wieder beteuerte sie ihre Unschuld und beharrte auf ihre Meinung.
„Es ist Dein Kind.“ Er kam nicht auf den Gedanken seinen Traum mit der Tatsache zu verbinden
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Inhaltsübersicht
Titelseite
Einführung
Romane
Die Geschichte eines Türkischen Mädchens
Nahide
von ToniSchreibt
1Wollen sie an ihrem Schicksal teilhaben, interessiert Sie das? Dann lesen Sie weiter
von ToniSchreibt
Um meine Arbeitskollegin nicht zu verratenwerden wir sie Nahide nennen
von ToniSchreibt
3 Ja schlagen die Männer ihreFrauen auch?
von ToniSchreibt
Draußen bellte ein Hund und sie kehrte in die Ralität zurück
von ToniSchreibt
5Mama, ich bin doch in Deutschland geboren, also bin ich deutsch
von ToniSchreibt
Oh, Nahide schon wieder ein Problem
von ToniSchreibt
7Wenn ich groß bin zahle ich Euch alles heim
von ToniSchreibt
8Sie gab ihr die Dreimonatspritze
von ToniSchreibt
9Wir hatten in der Schule Swexualunterricht
von ToniSchreibt
10 In letzterZeit war er etwas ruhiger geworden
von ToniSchreibt
11Heute hat sie den Bogen überspannt
von ToniSchreibt
12+13Sie bekommen hier die Chance für ein besseres Leben
von ToniSchreibt
14 Er blieb still und ertränkte seinen Kummer
von ToniSchreibt
15 Aber Mama, wenn er mir nicht gefällt oder er stinkt wie Jusuf
von ToniSchreibt
16Berauscht vom vielen Reichtum verließen sie das Fest
von ToniSchreibt
17Lust wird sie nie empfinden
von ToniSchreibt
18 Er war kein Macho
von ToniSchreibt
19 Êinen der Männer liebt? Niemals
von ToniSchreibt
20 Aber sie fand bald keine Ausrede mehr
von ToniSchreibt
21 Nahide sehnte sich nach einem Kind
von ToniSchreibt
22 Es ist Dein Kind
von ToniSchreibt
23 Sei endlich ein Mann
von ToniSchreibt
24 Wie kann ich ein Kind zeugen, ich bin doch schwul
von ToniSchreibt
Schluss Vorsichtig hob er das erste Mal seinen Sohn aus dem Bettchen
von ToniSchreibt
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