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6Im Bad sah ich die blauen Fleckenan meinen Oberschenkel
von ToniSchreibt
(veröffentlicht am 01.11.2007)
15
Und nun erzählte ich dem Arzt.
Mein Vater war schon lange arbeitslos und meine Mutter trank. Trotzdem war ich eine gute Schülerin. Auch achtete ich sehr auf meine Kleidung. Oft luden mich meine Freundinnen zum Essen ein. Es hatte sich herumgesprochen, dass bei uns nicht alles in Ordnung war, aber ich war noch zu jung um das alles zu begreifen.
Es war wieder einmal dicke Luft, als man mir mitteilte, dass wir ein Baby bekommen.
Eines Nachts wurde ich wach, neben mir lag mein Vater.
Schlaftrunken kuschelte ich mich an ihn. Er fühlte sich so warm an. Am nächsten Morgen war mein Bett nass. Hatte ich hineingepisst? Voll Scham zog ich es ab. Das frische Laken machte mir zu schaffen, es hing an allen Seiten raus.
Ich war doch schon sieben, wie konnte mir das passieren?
Komisch meine Schlafhose war trocken. In der Schule war ich an diesem Morgen sehr unachtsam. Frau Zimmer, meine Lehrerin musste mich mehrmals aus meinem Grübeln reißen.
In der nächsten Nacht legte ich mir ein Stück Plastik unter.
Von einen lauten Keuchen erwachte ich und wollte die Nachttischlampe anmachen, doch man hielt mich fest. Träumte ich?
Ein schriller Schrei entrang sich meiner Kehle. Dann wurde mir der Mund zugehalten.
"Elisabeth, Du hast geträumt." Ich erkannte die Stimme meines Vaters und wurde zusehends ruhiger.
Der Traum kam nun jede Nacht. Mein Bett war nicht mehr nass, aber meine Hose hatte ich nicht an. Einmal bekam ich keine Luft und bemerkte, dass jemand auf mir saß. Ich wehrte mich.
Es war mein Vater. Er hatte meine Beine gespreizt und schnaufte furchtbar. "Wenn Du schreist, passiert etwas ganz Schlimmes" Nach einer Weile verließ er mich. Ich fühlte zwischen meinen Schenkel, dass es feucht war, fasste hin und roch daran.
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Igitt, nass, klebrig und eklig. Ich lag auf einem Handtuch.
Rasch wusch ich mich.
Das passierte nun jede Nacht.
Für mein Schlafzimmer gab es keinen Schlüssel. Ich wollte, dass das aufhöre. Schon beim Baden durfte mir keiner zusehen. Diese Tür konnte man abschließen.
In meiner Not schlich ich mich gleich, als es in der Wohnung ruhig war ins Badezimmer und machte mein Bett in der Wanne.
Es dauerte nicht lange und er klopfte. "Marianne mach auf, oder ich trete die Tür ein."
Was blieb mir anderes übrig, ich öffnete.
Er sah in welcher Verfassung ich war, und ließ mich diese Nacht in Ruhe.
Die darauf folgenden Nächte wurden immer schlimmer. Einmal fasste er mit seiner Hand an meine Scheide, es tat höllisch weh und ich weinte die ganze Nacht. Gerne wäre ich zu Mama ins Bett gekrochen, aber er hatte es mir verboten. " Sie bekommt ein Kind, und braucht Ruhe.
Im Bad sah ich die blauen Flecken an meinen Oberschenkel.
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7 Warum tut er mir das an, warum hilft sie mir nicht
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Titelseite
Einführung
Romane
Elisabeth, eine Grundschullehrerin
Ihr passieren seltsame Dinge
von ToniSchreibt
Angst vorm Nebel bestimmt mein Leben,seit ich denken kann
von ToniSchreibt
Alte von der Zeit verwitterte Grabsteinesteine tauchten nebelumwoben in meinem Blickfeld auf.
von ToniSchreibt
4 Mir graute schon vor der Nacht
von ToniSchreibt
5 Unter Hypnose erfuhr der Arzt, dass ich zwei Seelen besaß
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6Im Bad sah ich die blauen Fleckenan meinen Oberschenkel
von ToniSchreibt
7 Warum tut er mir das an, warum hilft sie mir nicht
von ToniSchreibt
8 Wir schaffen das, nur Mut, Elisabeth
von ToniSchreibt
Kathi riet mir, schreibe doch eine Geschichte darüber. Ich tat es. Das wars
von ToniSchreibt
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