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8Denkt stets daran, was ihr uns angetan
von ToniSchreibt
(veröffentlicht am 02.11.2007)
19
Manfred sagte: „Ich fahre erstmal selbst, ich will wissen, ob die Straße frei ist zur B9
Nach einigen Metern sah er die Gestalt, sie hatte es nicht mehr geschafft Keiner war da, um ihr zu helfen.
An diesem Unglückstag waren viele Menschen unterwegs. Sie kamen von der Kirche. Diese Bilder werden sie ein Leben lang verfolgen.
Hundegerippe an einer Leine mit Herrchen---ohne Haare und ohne Haut.
Katzen ohne Fell,---
Vögel nur an den Konturen erkennbar.
-Und Menschen. --
-Zwei Frauen auf der Kirchentreppe,---
der Pfarrer,--- zusammengekrümmt, nur an seiner Robe erkennbar. ---
Ein Fahrradfahrer, neben seinen Gefährt,---
dort eine Tasche, ---ein Koffer. Unzählige liegen gebliebene
Autos verstopften die Straßen,---behinderten sich gegenseitig an der Weiterfahrt. Es saßen viele Leute drin. Was haben sie getan, dass sie so grausam sterben mussten? –
-Ich war dabei, ich habe mitgebaut. ---
Ich bin ein Mörder,---
laut schrie Manfred seinen Schmerz hinaus.
Mörder,---Mörder, hämmerte es immer wieder in seinem Kopf. Er wusste nicht mehr wie er nach Hause gekommen war. Fort, nur fort von dem Grauen.
Brigitte musste ihn so schnell wie möglich zur Ruhe bringen. Sie hatten alle einen Schock. In seinem Fieberwahn erzählte Manfred was er gesehen. So konnten sie sich ein Bild davon machen.
Wir rufen den ADAC an. Dort werden sie uns helfen.
Es dauerte drei Tage bis alle Bunkersleute in Sicherheit waren. Sie kamen in ein Quarantäne Krankenhaus in Hamburg.
Im Eicher Friedhof wurde eine Grube ausgehoben und dahinein legte man die Toten. Menschen, die Familie hatten, vielleicht gerade zu Besuch waren um Geburtstag zu feiern wie wir, junge Leute, die von der Hochzeit träumten, ---schwangere Frauen,--- wahllos legte man sie nebeneinander.
Menschen, darunter viele Kinder, die niemand etwas zu Leid getan hatten. Und nun sind sie alle tot. Einfach auf der Straße überrascht worden.
Später sah man eine Statue in Form einer Wolke gen Himmel weisen und eine Tafel darunter mit den Worten:
Hier ruhen 984 Menschen aus Eich,
die es nicht schafften,
im Jahre 2007 ,
dem Inferno von Biblis zu entfliehen.
Eine Mahnung an alle!
Versucht unseren Herrgott nicht.
Er gab uns die Erde,
damit wir hier eine Heimat haben
und nicht , um sie mutwillig zu zerstören.
Und er gab uns den Verstand,
dass wir ihn vernünftig einsetzen.
Denkt stets daran ,
was ihr uns angetan.
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Zu diesem Teil gibt es bisher keine Fortsetzungen.
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Und dann ist nichts mehr, wie es einmal war
AKW Störfall
von ToniSchreibt
bin ich ein Feigling, nur weil ich mich für meine Familie entschieden habe?
von ToniSchreibt
Also es war kein Fehlalarm
von ToniSchreibt
1970 Bewarb sich Manfred in Biblis als Ingenieur
von ToniSchreibt
nun schafften sie voll Freude an ihrem Bau
von ToniSchreibt
6 Große Angst machte sich breit
von ToniSchreibt
7An Schlaf war nicht zu denken, trotz der großen Erschöpfung
von ToniSchreibt
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