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1970 Bewarb sich Manfred in Biblis als Ingenieur
von ToniSchreibt
(veröffentlicht am 24.10.2007)
Einige Jahre später ging das Atomwerk ans Netz.
Die Meinungen der Bevölkerung waren gespalten.
Viele hatten recht, wenn sie von Krebserregern sprachen.
Wir haben allein im Eicher Friedhof ca 70 % Krebstote beerdigt. Das kommt doch nicht von ungefähr? Aber so ist das nun mal, Die Toten schweigen und die Lebenden haben aufgegeben.
Schon während des Bauens in Biblis, hatte Manfred seine Idee vom Bunkerbau mit Horst besprochen.
Andere Männer haben eine Eisenbahn, oder spielen Fußball, doch die beiden gingen mit einem ungewohnten Eifer zur Sache. Zuerst wurde das Feld hinter der kleinen Landwirtschaft von Horst ausgemessen, Die Pläne wurden in langen Nächten ausgearbeitet und immer wieder verworfen, bis dann letztendlich alle mit einverstanden waren.
Jetzt baggerten sie eine breite Zufahrt aus. Genau, wie bei einem Hausbau, wurde Erde ausgehoben und alles zur Seite gebracht.
Eines Abends, als sie wieder einmal sehr fleißig waren, standen Vertreter der Behörde vor dem Tor. Sie wollten die Baugenehmigung sehen.
"Wir bauen nicht, wir graben nur aus," gab man ihnen zur Antwort.
"Trotzdem sie verändern die Landschaft."
"Keineswegs, es kommt alles wieder dahin, wo es einmal war."
Manfred wollte sich nicht in die Karten sehen lassen, er befürchtete einen Baustop.
Aber die Beamten ließen nicht locker, zumal sie selber sehr neugierig waren.
Man zeigte ihnen die Pläne und dann sahen sie die Arbeiter an, als haben sie eine Meise und lachten schallend.
So was Verrücktes haben wir noch nicht gesehen. Das müssen wir unbedingt melden. Witzelnd und lachend gingen sie von der Baustelle. Nicht ohne den Männer den Vogel zu zeigen.
Es dauerte knapp eine Woche, und wieder waren Vertreter der Behörde da.
Diese kamen vom Bauamt Alzey. Nach langem Hin und Her drehen der Baupläne, meinten sie vage: "Aber keine Genehmigung von uns. So geht das nicht, es ist gegen das Gesetz.
Sie müssen dafür eine Baugenehmigung einreichen. Mit den Plänen und mit der Unterschrift des Architekten . Dann sehen wir weiter."
(Ja so sind bei uns die Gesetzte, nach reinem Gutdünken wird es gehandhabt. Wer einmal mit der Baubehörde zu tun hatte, kann ein Lied davon singen.)
Manfred nahm sich am nächsten Tag frei und fuhr nach Alzey. "Sie müssen eine Nummer ziehen und warten bis sie aufgerufen werden."
Das kann ja heiter werden, dachte er. Um 8°° war er dort und um 11°° saß er noch immer da, zweimal versuchte er etwas Druck zu machen, aber ohne Erfolg.
Dann durfte er endlich das Allerheiligste betreten. Neugierig musterten ihn vier "Vertreter der Obrigkeit."
Er kam sich vor als sei er vor Gericht. Man bat ihn Platz zu nehmen.
Er war sich keiner Schuld bewusst, und so war dann auch sein Benehmen.
Offen erklärte er sein Vorhaben.
"Und sie glauben wirklich, dass es etwas nützt? Wie wollen sie die Frischluft filtern?---Wo kommt der Abfall hin?---Was ist mit Licht?---Wie haben sie die Toilettenfrage gelöst?---Was passiert , wenn einer krank wird, oder sogar stirbt?---Und zu guter Letzt, können sie sich bemerkbar machen, und wie lange gedenken sie dort zu bleiben?
Manfred wusste auf alle Fragen eine plausible Antwort.
"Wir sehen, sie haben sich gut informiert und wir denken, dass ihrem Bunkerbau nichts mehr im Weg steht. --
-Stempel drauf!
Wohlwollendes Händeschütteln von allen und noch manchen guten Ratschlag.
Bitte unterrichten sie uns, wenn sie fertig sind, wir müssen eine Endabnahme machen.
Erleichtert fuhr Manfred nun nach Hause. Dort wartete man schon gespannt, welche Nachricht er hatte. Mit grimmigem Gesicht, hinter dem er aber das Lachen nicht verkneifen konnte, trat er ein. Endlich war das Bangen weg. Alle freuten sich.
"Was hätte wir gemacht wenn es abgelehnt worden wäre?"
"Eine hohen Zaun drumherum gezogen und---vierBluthunde angeschafft“ (War ein Witz)
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Und dann ist nichts mehr, wie es einmal war
AKW Störfall
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bin ich ein Feigling, nur weil ich mich für meine Familie entschieden habe?
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Also es war kein Fehlalarm
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nun schafften sie voll Freude an ihrem Bau
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6 Große Angst machte sich breit
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7An Schlaf war nicht zu denken, trotz der großen Erschöpfung
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8Denkt stets daran, was ihr uns angetan
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