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9 Richtig leber Leser, sie wissen schon, dass er der Verschwundene war
von ToniSchreibt
(veröffentlicht am 21.10.2007)
Er hatte alles von langer Hand geplant. Das Geld der Versicherung brauchte er nicht, er hatte das Veruntreute ins Ausland transferiert. Als Bankmann wusste er, wie man so etwas macht.
Neue Pässe machten ihm auch keine Schwierigkeiten
Er las die Todesanzeigen in den Zeitungen und wenn derjenige in seinem Alter war besuchte er die Witwe. Er gab vor, dass er vom Passamt sei, und den Ausweis abholen müsse, damit kein Unfug damit gemacht wurde. Anstandslos wurde ihm das Dokument ausgehändigt. Wer denkt in seiner Trauer
groß darüber nach, zumal er sich ausgewiesen hatte.
Nun suchte er sich die aus, die seinem Aussehen am ähnlichsten waren. Oft musste er seine
Erscheinung verändern. So entstand auch Herr Pfeiffer mit drei F.
Am ersten Tag, als er vorgab eine längere Wanderung zu machen besorgte er sich in einem DM Markt alles was er dazu brauchte, vor allem Haarentfernungsmittel. In einer
Kaufhaustoilette in Kempten schmierte er gleich die ganze Tube auf seinen Kopf.
Dass das Zeug so schrecklich brannte, damit hatte er nicht gerechnet. Er wollte halt kein Risiko eingehen, denn beim Abrasieren, wären womöglich einzelne Haarbüschel
stehen geblieben.
Seine fast neue Wildlederhose tauschte er mit ein wenig Bedauern bei einem Verkäufer auf dem Flohmarkt gegen eine normale Cordhose.
Der Mann kam aus dem Sudan und strahlte als er das teure Stück sah. " Nein", sagte er sich, "das gibt ein Geschenk für meinen Vater zu Hause." Dass dort aber eine Gluthitze herrschte und der Mann sie vermutlich nicht anziehen würde, daran dachte der gute Sohn nicht. Paul konnte es nur recht sein.
Er erstand noch einige Kleinigkeiten, wie zum Beispiel das
Oberlippenbärtchen.
Er nahm sich in Kempten in einer heruntergekommenen Pension ein Zimmer. Bis er per Zufall den Bus mit der Nr. --DA-- entdeckte. Die Leute waren an einer Raststätte. Der Fahrer machte seine vorgeschriebene 3/4 Stunde Pause. Herr Pfeiffer mit drei F sprach die Leute an, und erfuhr, dass sie im Filser einquartiert seien. So kam er also wieder nach Oberstdorf
Und nun spazierte er durch die Straßen des Städtchens. Er wollte testen, ob ihn jemand erkennen würde. Als aber dann jemand Paul rief, zuckte er zusammen. Vorsichtig drehte er sich um, aber er war nicht gemeint.
Trotzdem ließ er diese Gänge dann sein. Als er nun in der Zeitung las, dass er in der Mure umgekommen sei, fand er es als zusätzlichen Glücksfall.
Ausgerechnet dort, an diesem Platz, wo er alles
so sorgfältig präpariert hatte, seine Brille, den Rucksack, das Handy. ---
Er wusste wohl, dass es eine sehr tiefe Schlucht war. Und er rechnete auch damit, dass sie ihn dort unten suchen würden, aber da wäre schon eine lange Zeit verstrichen.
Nur eines machte ihm Sorgen, seine Frau Karin. Er liebte sie nämlich, auch wenn manche der Leser das noch nicht verstehen.
Sie lernten sich in der Tanzstunde kennen und heirateten auch bald danach.
Und nun machte er ihr solch einen Kummer. Das musste er ändern, nur wie.
Wissen Sie liebe Leser was er tun könnte, ohne aufzufallen?
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:
Paul hatte nicht viel Zeit in fünf Tage ging sein Flugzeugauf die Bahamas
von ToniSchreibt
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Inhaltsübersicht
Titelseite
Einführung
Romane
KriminalkommissarAlfons Bayer ermittelt
Paul Kachelmann ist verschwunden
von ToniSchreibt
Immer noch autofrei in Oberstdorf?
von ToniSchreibt
Ist er vielleicht bei einer hübschen Sennerin?
von ToniSchreibt
Das ist nicht sonst seine Art , bitte Paul melde Dich
von ToniSchreibt
Wer hat diesen Mann gesehen
von ToniSchreibt
nein , das ist nicht seine Brille
von ToniSchreibt
7 Wir habendie Stelle gefunden, hier muss er abgestürzt sein
von ToniSchreibt
8 Herr Pfeifer, mit drei F verfolgte genau in den Medien das Veschwinden von Paul Kachelmann
von ToniSchreibt
9 Richtig leber Leser, sie wissen schon, dass er der Verschwundene war
von ToniSchreibt
Paul hatte nicht viel Zeit in fünf Tage ging sein Flugzeugauf die Bahamas
von ToniSchreibt
11 Er wartete an seinem Auto und tat als springe es nicht an
von ToniSchreibt
12Es wurde eine unruhige Nacht
von ToniSchreibt
13 Außerhalb des Flughafens fielen sie sich in die Arme und weinten
von ToniSchreibt
14 Das erste Mal, seit sie in der neuen Welt waren, fühlten sie sich sicher
von ToniSchreibt
15 S o stiegen sie in den nächsten Zug zum "Segi Point"
von ToniSchreibt
16 Auch eine Frau Pfeiffer mit drei Fwäre da stutzig geworden
von ToniSchreibt
17 So entwickelte sich eine lange Männerfreundschaft
von ToniSchreibt
18 Wenn ihn wer erkennen würde nicht auszudenken
von ToniSchreibt
19 "Hubert bitte,ein letztes Mal"
von ToniSchreibt
20Du Dummchen, er ist mein Freund
von ToniSchreibt
21vom ersten Augenblick an, war er von ihr verhext
von ToniSchreibt
22Alles nur das nicht, dachte Karin in Panik
von ToniSchreibt
23Sie spielte ihre Rolle so perfekt
von ToniSchreibt
24 Warum wollen sie das wissen?
von ToniSchreibt
25 Paul Kachelmann lebt
von ToniSchreibt
26 Wer sie einmal besuchen möchte....
von ToniSchreibt
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