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Ajax der Retter im Haus
von ToniSchreibt
(veröffentlicht am 19.10.2007)
Herrchen geht morgens als Erster ins Bad. Wenn er mit dem Fellkratzen in seinem Gesicht fertig ist, darf Frauchen raus.
Ich winsele erst ganz leise, und wenn sie nichts hört, belle ich laut. Dann versuche ich die Decke wegzuziehen. Und wenn das alles immer noch nichts nützt, pfeift Herrchen dreimal.
Das ist mein Signal zum Angriff! ---Attacke---Frauchen, ich komme! ---
Nele und ich, wir verstehen uns. Sie kennt schon meine Sprache. Hören und verstehen, klappt prima, aber ob sie je so bellen kann wie ich, da hab ich meine Zweifel.
Wenn ich viermal hart belle, weiß sie, dass ich etwas nicht allein holen kann, das heißt, „komm her, ich brauche dich.“ So fragt sie, „na Ajax was gibt`s, zeig mir`s."
Mein Herrchen hat einen großen Fischteich zu hause. Immer im Herbst wird sauber gemacht. Dann kommt auch der Tierarzt und untersucht alle Tiere. Sie werden in einen großen Zuber gesetzt.
Wir waren gerade beim Mittagessen und ich fand keine Ruhe, denn ich hatte so ein ungutes Gefühl. Wenn alle Fische wieder in ihrem Teich waren, war mir wohler. Ich schlich ständig um die Bütt.
Da--- auf einmal sprang so ein Sechspfünder über den Rand.
„Willst du wohl zurück, das darfst du nicht“, und ich stupste ihn vorsichtig an. Was macht der? Er schlug mir seinen Schwanz auf die Schnauze. ---So geht das nicht, darum rief ich Herrchen:
„ Schau mal was der da macht.“
„Guter Ajax“, so wurde ich gleich gelobt. Und natürlich gab`s ---Leberwurst!
Einmal brachte ich einen kleinen Vogel zu Frauchen. Er war aus dem Nest gefallen. Ganz zart hielt ich ihn in meinem Fang. Ich legte in vorsichtig auf die Erde. „Oh, Ajax, du lieber Retter.“ Er bekam seinen Platz an der Heizung. Wir fütterten ihn, naja das Meiste machte Nele.
Aber als er etwas größer wurde, wollte er immer zu mir. Er hüpfte mir nach, und ich fand das Spiel lustig.
Wenn er müde war, wollte er bei mir kuscheln, doch sein Schnabel kitzelte. Oft schliefen wir zusammen.
Als es draußen etwas wärmer wurde, er war schon ein stattlicher Mann geworden, setzte ihn Nele im Garten aus.
So, nun flieg, Herr Amsel. Und was machte der? Er dachte nicht daran. Wir stellten ihm sein Futter ins Gras, und beobachteten ihn. Jetzt erst war er zufrieden.
„Los mach, dass du wegkommst“, riefen wir ihm zu. Er versuchte es zu mindest. Das ging eine Weile so. Dann merkte er, das geht ja ganz gut, er hüpfte zuerst auf einen Baumstumpf und dann auf einmal flog er.
Frauchen sagte ganz ergriffen: „Ajax, hör, er singt, er bedankt sich bei uns.“ Sein Lied wollte nicht enden. Frauchen war ganz entzückt. Na ja, die Geschmäcker sind verschieden.
Ich bellte ihm zu: „Pass auf, noch einmal rette ich dich nicht, wenn du runterfällst.“
Er blieb noch den ganzen Sommer und auch im Winter bei uns im Garten. Wir fütterten ihn immer noch, aber ins Haus durfte er nicht mehr.
Oft klopfte er an die Fensterscheibe und bettelte: „Lasst mich rein, hier ist es soooo kalt.“ Doch Frauchen blieb eisern.
Als die Blumen anfingen zu blühen, baute er ein Nest in der Rosenhecke, nahe am Küchenfenster. Eine zierliche Frau Amsel zog dort ein. Bald hatten sie viel zu tun. Junge Amseln waren im Nest.
„He, Herr Amsel, pass auf deine Kinder auf, ich bin nicht immer rechtzeitig zur Stelle. Ich habe genug zu tun, Nachbars Katze dir vom
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meine Jahre mit einem Hund
von Maya_Gähler
Ajax war ein "Wachhund"
von ToniSchreibt
Ajax erzählt
von ToniSchreibt
Ich habe Geburtstag
von ToniSchreibt
Ein Geburtstagsgruß
von ToniSchreibt
Ajax der Retter im Haus
von ToniSchreibt
Auguste die Kratzbürste
von ToniSchreibt
Sie entwickelte sich prächtig
von ToniSchreibt
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