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7
von SarahCalottaMinz
(veröffentlicht am 27.05.2006)
Und wieder mal ein Donnerstag, die ich eigentlich nicht ausstehen kann. Denn Donnerstage sind meine Unglückstage. Das war schon immer so. Grundsätzlich an Donnerstagen, hat man(n) mir gesagt, dass er nicht ebenso in mich verliebt ist, wie ich in ihn, dass ich hässlich etc. sei. Diese Behauptungen haben einen großen Teil meiner Schulzeit beeinflusst. Da steht sie, haben die Gören gerufen und guckt nur wie sie wieder rumläuft. Diese Hänseleien durfte ich mir Tag für Tag gefallen lassen. Dann nach mehr als einem Jahr, dieser täglichen Erniedrigungen ausgesetzt, glaubte ich das auch und was noch viel schlimmer ist, ich fand mich damit ab. Und ein weiteres halbes Jahr später sah ich mich im Spiegel und gab es auf, hübsch aussehen zu wollen, ich schaffte es doch nicht. Ich hasste die Leute in meiner Klasse, alle sogar die Lehrerin, denn sie bemerkte, was los war und was tat sie dagegen? Nichts, sie stachelte sogar noch mit. Auch andere Lehrer beteiligten sich dann an dem grausamen Spiel, um ihrer eigenen Popularität, durch Erniedrigungen gegenüber dem schwächsten und unbeliebtesten Schüler (ich!), etwas mehr Glanz zu verleihen.
Wirklich wohl fühlte ich mich nur, zuhause in meinem Zimmer, wo niemand mir etwas antun konnte, in meinem Zimmer war ich der Unterdrücker, nicht der Unterdrückte. Mit meinen Eltern verstand ich mich prima, bis zu dem Zeitpunkt, als ich zehn Jahre alt war und meine Mama mich nach einem Ferienlageraufenthalt in eine Pension in der Nähe mitnahm. Ich fragte sofort was los sei, ob es was mit Papa zu tun habe. Sie sagte gar nichts, sondern fuhr erst mal immer weiter, in Richtung Pension. Dort klärte sie mich dann auf. Natürlich hatte ich einige Vermutungen angestellt, so zum Beispiel, dass Papa eine schwere Krankheit hätte, einen Autounfall und was noch viel schlimmer war, tot sei. Aber meine Mutter beruhigte mich, in dem sie sagte, dass es Papa körperlich gut gehe. Dann schaute sie mich eindringlich an und sagte, sie hätten sich getrennt (meine Eltern waren nie verheiratet gewesen). Ich verstand gar nichts mehr, mit meinen zehn Jahren, und verschwand erst mal, ich rannte einfach los und Mama hinter mir her. Ich weinte und Mama musste mitweinen. Wir waren wohl beide in dem Moment sehr verletzlich. Irgendwann kriegte ich mich dann wieder ein und glaubte ernsthaft darüber hinweg zu sein. Natürlich habe ich mich damit selbst belogen.
Meine Mutter hatte zu der Zeit einen Geliebten, mit dem sie nebenbei heute immer noch zusammen ist, die beiden strahlen nun seit mehr als neun Jahren immer noch so, wie am Anfang ihrer Beziehung. Es scheint, als wären die beiden immer noch frisch verliebt. Im Nachhinein, war es für meine Mutter sowieso die beste Entscheidung, die sie hätte treffen können.
Jedenfalls nach der Trennung meiner Eltern, zogen meine Mutter und ich bei meinem Vater aus, in die Stadt. Ich musste dementsprechend die Schule wechseln und kam dann nach diesem Schicksalsschlag in eine neue Klasse, in der ich es niemals schaffen sollte mich zu integrieren. Zwei Jahre dauerte diese Tirade und wahrscheinlich erst sechs Jahre danach, konnte ich behaupten, diese Schmach überwunden zu haben. Nach diesen 2 Jahren stand ein weiterer Schulwechsel an und so ungewöhnlich es jetzt auch klingt, aber am letzten Tag, gemeinsam mit dieser schrecklichen 6. Klasse, verstand ich mich sehr gut mit den Mädchen. Auch später, bekam ich einige Postkarten mit den üblichen, im Nachhinein furchtbaren, Phrasen alá Hab dich Lieb und so weiter. Damals habe ich es geliebt, wenn jemand HDGDL an mich richtete. Denn so oft bekam ich das von den Idioten natürlich nicht zu hören, eigentlich vor dem letzten Tag mit meiner Klasse, noch nie. Aber dann wurde ich mit HDGDL's und FFL's (Freunde fürs Leben) überschüttet. Es ist doch ein komisches Verhalten, dass meine grausamen Mitschüler an den Tag legten. Zwei Jahre behandelten sie mich, wie den letzten Dreck und dann, als die Grundschulzeit zu Ende war, waren sie so nett zu mir. Ich meine, zwei Jahre hab ich mir das gewünscht und dann, so ohne weiteres, HDGDL und FFL! Ich werde es nie verstehen. Aber Gott sei dank, musste ich ja die Schule wechseln und lernte in meiner neuen Klasse, endlich mal Freunde kennen mit denen ich auch heute, teilweise noch befreundet bin.
Aber auch da, lief nicht immer alles glatt, ich war jetzt gerettet , aber dafür sollte eine andere Person meine Grundschulfunktion übernehmen. Sie hieß Dörte und war schon und so leid es mir tut, wegen diesem Namen prädestiniert für die Rolle, der Unterdrückten. Sie war klein, hatte schwarze Haare, einen fürchterlichen Geschmack, in Bezug auf Klamotten, viele Pickel (auch wenn das eigentlich nichts ungewöhnliches ist, für das Alter) aber bei ihr schien es, als hätte sie gar keinen Fleck Haut mehr, der keine Pickel beanspruchte. Zu ihrem leicht merkwürdigen Äußeren kam ein merkwürdiger Gang, der beim Laufen aussah ,als würde sie wippen, es war jedes mal ein faszinierendes Schauspiel, wenn Dörte vorbei lief. Außerdem hatte sie eine komische krächziges Stimme. Alles in allem der Idealtyp für die Außenseiterrolle, ich meine, einer spielt sie immer. Ich war zwei Jahre lang das Opfer, diesmal war ich froh, nicht an der Reihe sein zu müssen. Sie tat mir auch immer leid, aber ich konnte nie den Mut aufbringen, mich gegen ihre (und damals auch meine) Feinde zu stellen, aus Angst selber wieder mehr abzubekommen. Damals lief alles nach dem Prinzip, nach unten treten, nach oben schleimen. Jeder hat da mitgemacht und dachte, wenn ich die Person, die nun ganz unten steht, auch noch trieze, hilft das mir vielleicht, um in der Rangliste einen oder zwei Plätze aufzusteigen. Es war furchtbar, ich habe dieses grausame Spiel durchschaut und gehasst, habe aber trotzdem mitgemacht. Kinder können echt so grausam sein.
Jetzt kurz vor dem Abitur, gibt es immer noch welche, denen man gerne hinterher schaut, wegen irgendwelchen lustigen Angewohnheiten oder man lästert über jemanden, weil man diesen Jemand einfach nicht ausstehen kann und nicht, weil es grad in Mode ist, diese Person zu hassen. Es wird in der 13. Klasse immer noch gelästert, gelacht und geschaut, aber stilvoller.
*
Eines schönen Abends, Freitag (!) war ich mal mit Linnart und Asta auf einer Geburtstagsparty. Naja eigentlich bin ich ja nicht so der Fan dieser Veranstaltungen, aber ein Bekannter hatte Geburtstag und mich bekniet hinzukommen. Also ließ ich mich von den beiden, missmutig überreden und wir trafen uns gegen neun vor dem Eingang des Objektes, in dem die Party stattfinden sollte. Linnart kam natürlich zu spät, so dass wir dann etwa halb zehn, die Tür zur Partyhöhle öffneten und uns Gleich der Gestank von Zigaretten und Alkohol entgegenkam. Asta wurde ein wenig schlecht und wollte den Salon des Spaßes gleich wieder verlassen, aber Linnart und ich überredeten sie zu bleiben: "Asta," sagte ich " mein scheiß Zug kommt erst wieder in (ich schaute auf die Uhr) 3 1/2 Stunden! Jetzt kannst du auch keinen Rückzieher mehr machen." Allein durch dieses Argument wurde sie überzeugt. Ihr Blick verfinsterte sich ein bisschen und trotzig begeleitete sie uns dann doch. Linnart suchte zuerst die Bar, was ihm dann auch gelang und genehmigte sich erst mal ein Whiskey, mit der festen Überzeugung, dass das nicht sein gewesen sein sollte. Asta hockte sich mit einer Schale voller Chips in eine Ecke und war auch den ganzen Abend dort nicht mehr wegzukriegen. Tja und ich für meinen Teil, trank einen oder zwei Wodka, tanzte ein wenig, unterhielt mich mit Leuten, die ich von hier oder dort her kannte. Nach etwa 1 1/2 Stunden begegnete ich Linnart, der mit einem Whiskeybecher an mir vorbeitorkelte. Ich fragte ihn, ob alles in Ordnung sei. Er bejahte die Frage und im Anschluss ging er nach draußen um die paar Becher Whiskey wieder aus sich heraus zu würgen. Als ich ihm ins Gesicht schaute, bemerkte ich, dass er einen weißlich-grünen Gesichtsausdruck hatte, da beschloss ich mit ihm nach draußen zu gehen. Er musste sich auf den nassen Boden hocken (vorher hatte es etwas geregnet), dann kam ihm auch gleich rot-braune Kotze aus der Schnute (Ich beschloss ihn später zu fragen, was er gegessen hatte). Es war widerwärtig. Linnart tat mir leid. Er schaute mich an und Tränen kamen aus seinen Augen, krampfhaft versuchte er zu lächeln, doch als er die Mundwinkel nach oben ziehen wollte, weiteten sich seine Augen und er musste sich wieder bücken, um rot braunes Zeug auszukotzen. Seine Tasche rutschte langsam zur Seite und ich schob sie ihm wieder zurück auf den Rücken, es stank fürchterlich. Es ging ihm langsam besser, so dass er wieder mit mir zurückgehen konnte. Ich musste ihn stützen. Während dem Laufen drehte er seinen Kopf zu mir und lallte: "Ich mag dich." Ich meinte lediglich: "Ja ja Linnart, ich dich auch." Mehr Worte wechselten wir an diesem Abend nicht mehr, bis ich dann um 01:00 Uhr mit dem Zug nach hause fuhr. Ich vertraute Linnart Asta an, die ihn nach haus bringen sollte. Um viertel vor zwei lag ich im Bett. Ich schlief etwa zehn Stunden, so dass ich dann noch etwa zwei Stunden hatte, bis zum meiner Verabredung am Bahnhof. Ich suchte mit etwas hübsches aus dem Kleiderschrank, band mir einen Zopf, benutzte ein wenig Mascara, der ständig verschmierte, ich dementsprechend mehrere Anläufe brauchte um mich dann zum Bahnhof zu begeben, nebenbei beschloss ich Clementine mal nach einer Anleitung zum richtigen Gebrauch des Mascaras zu fragen.
*
Und dann, war es soweit, ich war total nervös und als er dann aus der Eingangstür des Bahnhofsgebäudes kam und lächelte, war sämtliche Nervosität verflogen. Ich freute mich ihn zu sehen und ich hatte den Eindruck, dass es ihm ähnlich ging. Am Anfang war es etwas merkwürdig, da wir uns ja auch kaum kannten, aber mit der Zeit verschwanden die anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten und wir konnten uns toll über alle möglichen Sachen unterhalten. Und das taten wir, ca. fünf Stunden lang. Wir gingen die ganze Zeit durch die Stadt und redeten, bis uns die Füße schmerzten und wir uns deshalb in das berühmte Cafe „Rumpelstilzchen“ setzten, eine heiße Schokolade tranken und weiter redeten. Er erzählte mir, dass er sich nun inzwischen drei mal an den verschiedensten Hochschulen, die Filmwissenschaften anboten, beworben hat und jedes Mal dankbar nach hause geschickte wurde. Aus diesem Grund jobbte er jetzt im Filmmuseum, um bei seiner nächsten Bewerbung hoffentlich mehr Glück zu haben. Naja und wenn es nicht klappen sollte, kann er ja immer noch Kultur- oder Medienwissenschaften studieren, bis dann seine große Filmpoduktionskarriere startet. Ich würde ja lieber Filmregie studieren, was wesentlich kreativer ist als die Produktion und er entgegnete, dass er Filme liebe und ein großes organisatorisches Talent besäße, aus diesem Grund kam nur die Produktion für ihn in frage. Anschließend witzelten wir noch darüber, dass wir ja mal beide einen Film zusammen machen könnten. „Edward Norton und Angelina Jolie in den Hauptrollen“, schlug er vor. Ich überlegte und entgegnete mit: „Al Pacino und Audrey Tautou“, obwohl er die Ansicht vertrat, dass die beide nicht so gut zusammenpassen würden. Naja aber beide sind toll, warum sollte man sie nicht kombinieren? Egal, wir konnten uns schließlich auf Al Pacino und Nicole Kidman einigen. „Jetzt brauchen wir nur noch eine Story!“
Es war jedenfalls ein schöner Nachmittag und Victor und ich verabredeten uns gleich für das übernächste Wochenende, aber diesmal in der Großstadt. Ich brachte ihn dann zum Bahnhof und drückte ihn zum Abschied ganz fest, setzte ihn in den Zug und winkte solange, bis ich ihn aus den Augen verlor, da der Zug abfuhr. Anschließend verließ ich den Bahnsteig, schlenderte noch durch die Halle, aß eine Brezel und fuhr dann eine halbe Stunde später auch mit dem Zug nach haus. I
ch warf mich, zuhause angekommen, auf mein Bett und freute mich. Ganz ehrlich, ich freute mich, bis mich dann etwa fünfzehn Minuten später, ein Gefühl der Panik überkam. Ich hab das ganz regelmäßig, wenn irgendetwas mit dem anderen Geschlecht mal laufen könnte, krieg ich, aus welchen Gründen auch immer, furchtbare Angst davor und lasse nichts an mich herankommen. Deshalb hatte ich auch noch nie eine echte feste Beziehung. Na ja ich hatte aber die Hoffnung, dass ich irgendwann mal zufrieden (und damit meine ich nicht die langweilige Zufriedenheit) bin mit dem Herren, der sich in mich verknallt hat, noch nicht aufgegeben. Deshalb suchte ich weiter nach der Liebe. In dem Punkt unterscheide ich mich nicht sonderlich von den anderen Frauen, denn jede braucht Zuneigung, Wärme, Küsse und vor allem liebe aufbauende Worte, wenn auf der Arbeit oder in der Schule, was schlimmes geschehen ist. Für jede Frau ist es wichtig umsorgt zu werden. Auch für mich. Tja, aber ich hab da halt ein paar Probleme, so dass ich es sicher schwer habe, einen Mann zu finden, an dem ich nichts, während meiner Panikattacke, auszusetzen habe. Es ist doch echt krank, ich überlegte fast eine halbe Stunde, was mir an Victor nicht gefallen könnte, aber mir fiel nichts ein.
Wie konnte ich damals nur so merkwürdig gewesen sein... Das Telefon klingelt Moment mal.... Eigentlich ist es doch faszinierend, sonst kommt nie jemand vorbei oder ruft an, aber jetzt wo ich einen Haufen Schlaftabletten vor mir zu stehen habe?! Apropos Telefon.....
Da mir keine Gründe einfielen rief ich Asta an. Nach dreimaligem Klingel nahm sie den Hörer ab:
Asta: Hallo?
Ich: Was mag ich an Victor nicht?
Asta: Ach du bist es..... Wieso, hääh Victor, was du an ihm nicht magst?
Ich: Ja
Asta: Was weiß ich denn.
Ich: Fällt dir nichts ein?
Asta: Nein, er scheint doch ein netter Kerl zu sein, mach dich nicht verrückt
Ich legte auf und war immer noch genauso schlau wie vorher. Dann überwand ich meinen Stolz und wählte die Nummer von Linnart, insgeheim hoffte ich, dass er nicht zuhause sei. Doch er ging sofort ans Telefon
Linnart: Ja?
Ich: Hi, äh Linnart...
Linnart (erstaunt): Du meldest dich bei mir?
Ich: Ja, ich hab 'ne Frage...
Linnart: Aha
Ich: Willst du sie hören?
Linnart: Wenns denn sein muss.
Ich: Ich hab dir doch von Victor erzählt...
Linnart: Klar, dieser Penner, der dich im Filmmuseum hat stehen lassen und dich belogen hat, bezüglich seines Berufes, oder?
Ich: Äh ja, danke Linnart, das wars schon...
Linnart: Sag bloß, du wolltest wieder wissen, was dir an deinem Kerl nicht gefällt?!
Ich: Doch, ja, das wollte ich.
Linnart: Wen hast du vor mir angerufen, Asta?
Ich: Ja, ach Linnart du kennst mich zu gut.
Linnart: Ich hab noch was zu tun, machs gut.
Er legte auf und er hatte Recht. Ich schaltete den Fernseher ein, bis das Telefon klingelte. Es war Claartje. Das Gespräch dauerte etwa 4 Sekunden. Sie fragte, wie es mir gehe ich sagte gut und legte auf. Ich bin kein Miststück. Wir sind nur keine Freunde mehr und warum sollte ich meine kostbare Zeit mit ihr vergeuden, wahrscheinlich wollte sie mir erzählen, was wir denn für ein schönes Wetter zur Zeit hätten.
Es wurde langsam dunkel, es gefiel mir, wie der Schleier der Nacht sich über den Ort legte, Minute um Minute wurde es immer dunkler draußen und immer heller in mir drin. Im Fernsehen kam ein Bericht über den Hurricane in den USA und das Menschen dafür hunderte Millionen gespendet haben und in mir stellte sich die Frage, warum?! Warum geben die Menschen so viel Geld für die Wiedererrichtung von Immobilien aus, wenn in anderen Ländern die Menschen verhungern oder unheilbar erkranken, weil sie kein sauberes Wasser haben. Aber es wird gespendet, für amerikanische Immobilien! Ich werde das wohl nie verstehen. Jetzt folgt ein Aufruf, an die Menschen da draußen: Wenn sie schon spenden wollen, was natürlich immer lobenswert ist, dann bitte für einen globaleren Zweck! Es ist sicherlich auch lobenswert für die Hurricaneopfer zu spenden und sein Geld nicht für den Eigennutz vergeudet zu haben, aber, wie schon gesagt, in anderen Teilen der Welt sterben jeden Tag mehr Menschen, als sie Finger an den Händen haben! Sollte nicht dagegen etwas getan werden? Sollte nicht das gespendete Geld dafür ausgegeben werden, dass die Menschen sauberes Wasser und was zu essen haben? Ich denke, ich werde die Menschen niemals verstehen, ihre Eigenarten und ihre Denkweisen. Werde ich es jemals schaffen mich zu befreien? Ich passe nicht zu ihnen, ich gehöre nicht zu ihnen. Ich bin nichts Besseres und auch nichts Schlechteres, ich bin eben einfach nicht so wie sie. Sie sind Opfer der Manipulation, der Medien, sie sehen Spendenaufrufe für die Hurricaneopfer im Fernsehen, sie rufen an und spenden Millionen. Man kann es ihnen also nicht mal verübeln, dass sie sich in bestimmte Richtungen lenken lassen und solange die Medien weiterhin ein bestimmtes Thema immer wieder und wieder zeigen und zum Spenden bewegen, werden andere Geschehnisse nie ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.
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Inhaltsübersicht
Titelseite
Einführung
Romane
Nachts kommt die Flucht
von SarahCalottaMinz
Prolog
von SarahCalottaMinz
1
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2
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3
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4
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5
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6
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7
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