Auf und davon
angefangen von Unbegabt am 16.04.2008
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Leise drang die Melodie von "Für Elise" aus dem Handy, das über Nacht aus dem Bett gefallen war, und schwoll nach und nach zu einer beträchtlichen Lautstärke an.
Auf dem Bett selber lagen eine Menge Bücher, Plastikmüll und unter einen dicken Decke verborgen ein Mädchen, dass nun, da das Handy weiterhin laute Töne ausspuckte, widerwillig nach dem Handy umher tastete. Langsam tauchte ein Kopf, mit langen braunen Haaren unter der Decke auf und sie blickte sich verwirrt um. In diesem Augenblick gab der Handywecker auf und verstummte. Ein missvergnügter Seufzer drang aus der Kehle des Mädchens und es lies sich wieder zurück in die Kissen fallen. Die Wangen immer noch leicht gerötet von der Hitze unter der Decke stieg sie langsam aus dem Bett. Nur mit einem grauen T-Shirt bekleidet fing sie schnell an zu frieren, also ging sie rasch ins Badezimmer und schloss ab. Schnell zog sie sich das übergroße T-Shirt über den Kopf und betrachtete sich selbst im Spiegel. Die langen braunen Haare die ihr wirr vom Kopf abstanden, die großen grün-braunen Augen die alle so gern mochten, die vollen Lippen, etwas rau von dem häufigem wechseln von beheizten Räumen in die kalte Landschaft draußen, sie blickte weiter nach unten und strich sich über den Bauch, der bei der Berührung ein leises grummeln von sich gab. Sie überlegte kurz wie lange sie nichts mehr gegessen hatte, schliesslich kam sie zu dem Schluss das es fast 2 Tage gewesen sein müssten. Langsam wandte sie sich von Spiegel ab und stieg in die Dusche. Eine kurze Zeit drehte sie an den Warm- und Kaltwasserköpfen, dann prasselte das warme Wasser auf ihren Kopf und lief an ihrem Körper entlang, die Augen geschlossen, damit das Wasser nicht in sie hinein tropfte tastete sie nach ihrem Shampoo, einen Schritt zurücktretend, damit sie nicht mehr unter dem dirketem Wasserstrahl stand, seifte sie ihre Haare ein. Danach langte sie nach dem Duschgel und rubbelte ihren Körper ab bis die Haut auf dem Armen gereizt schimmerte. Dann stand sie wieder unter dem Duschkopf und wusch sich die Haare aus, danach stellte sie das Wasser ab und stieg aus der Dusche, nur um sich sofort in ein großes Handtuch zu wickeln. Schlagartig wurde ihr wieder kalt und sie fing an zu zittern. Leise zog sie die Tür zum Flur wieder auf und taperte zurück in ihr Zimmer. Dort trocknete sie sich sorgfältig ab und zog sich frische Kleidung über, ein weißes T-Shirt, eine dunkle Röhrenhose und dazu eine schwarze Sweatshirtjacke. Schliesslich steckte sie den Föhn in die Steckdose und föhnte ihre Haare, vervollständigte dies dann durch ein bisschen Haarspray und umrandete ihre Augen schwarz.
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